TSF Welzheim 1863 e.V.
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05.11.2005 5. Platz beim Ba-Wü-Pokal

Für Welzheim war mehr drin!

Waldshut/Tiengen. Ersatzgeschwächt traten die Welzheimer Mixed-Volleyballer die Reise zum Baden-Württemberg-Pokal an die Schweizer Grenze nach Waldshut/Tiengen an. Am Ende stand ein fünfter Platz, der auch mehr hätte sein können.
In der Vorrunde mussten sich die Welzheimer mit dem TV Ottenbach (ebenfalls aus dem württembergischen Landesverband), mit Eggenstein (Verband Nordbaden) und den beiden südbadischen Vertretern aus Konstanz und Rheinfelden auseinandersetzen.
Das erste Spiel gegen den Favoriten aus Eggenstein wurde erwartungsgemäß mit 0:2 verloren, was nicht weiter schlimm war. Gegen Ottenbach sollte doch ein Sieg gelingen. Aber auch der erste Satz ging in die Hose und dank eines Aufbäumens im zweiten gelang noch ein 1:1 nach Sätzen. Mit dem Rücken zur Wand und dem Druck, noch zwei Siege zum Weiterkommen landen zu müssen, schafften die Turn- und Sportfreunde ein hart umkämpftes 2:0 gegen Konstanz. Und auch im nächsten Spiel gegen Rheinfelden schien nach dem ersten Durchgang alles nach Wunsch zu verlaufen, doch im weiteren Spielverlauf schien die Aussicht auf das Halbfinale die Spielkunst zu lähmen und das normalerweise druckvolle Angriffsspiel funktionierte nicht mehr. Die Auswechslungen kamen zu spät für eine Wende und somit wurde das Halbfinale um wenige Punkte verpasst.
Das abschließenden Spiel um den fünften Platz gegen den dritten Vertreter aus Württemberg (TSV Weilimdorf) ging ebenfalls 1:1 aus, doch dank eines besseren Punkteverhältnisses wurde die beste Platzierung überhaupt bei diesem überregionalen Vergleichswettkampf erreicht. Nach zwei sechsten und einem zwölften Platz in den vergangenen drei Jahren konnten die Welzheimer dieses Jahr als bestes württembergisches Team die Heimreise antreten. Mit der vierten Qualifikation in Folge für solch ein bedeutendes Turnier hatte man schon außergewöhnliches geschafft.
Es spielten: Sandra Schierle, Sandra Hirth, Kerstin Knödler, Achim Schnek, Frank Fischer, Michael Albrecht, Björn Richtsteig und Alexander Schaile