TSF Welzheim 1863 e.V.
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08.05.2005 18. Württembergische-Mixed-Meisterschaf

Im Zuge seines 100-jährigen Jubiläums hatte der TSV Kleinengstingen die besten zwölf Mannschaften aus dem Volleyballverband Württemberg zum Endturnier geladen, um den 18. Württembergischen-Mixed-Meister zu küren.
Die Bezirksmeister Welzheim (Nord), Schwäbisch Gmünd (Ost), Böblingen 1 (West) und Bad Wurzach (Süd) waren zusammen mit den Vizemeistern Geißelhardt, Stuttgart, Böblingen 2 und Jedesheim qualifiziert. Hinzu kamen noch die bestplatzierten Teams der 3/3-Runde Auenwald und Sindelfingen sowie die Nachrücker aus Berkheim und Ravensburg. In zwei Sechsergruppen wurden die Halbfinalteilnehmer ausgespielt, d.h. jeder gegen jeden und die zwei bestplatzierten Teams jeder Gruppe spielen im Halbfinale überkreuz, um die Finalteilnehmer zu ermitteln.
Welzheim musste schon leicht ersatzgeschwächt anreisen, weil sich eine Außenangreiferin im Vorfeld einen Kreuzbandriss zuzog. Nichtsdestotrotz hatte die Mannschaft einen gelungenen Start vorzuweisen: 5:1 Sätze gegen die direkten Konkurrenten ums Weiterkommen aus Jedesheim, Böblingen 1 und Geißelhardt sollten reichen. Doch ein Satzverlust gegen Ravensburg verlieh dem letzten Spiel gegen die sicher qualifizierten Stuttgarter noch mal Spannung: Eine knappe Niederlage reichte aber, um unter die letzten Vier zu kommen.
Der Gegner im wichtigsten Spiel des Tages (die Finalteilnehmer dürfen zu den Süddeutschen reisen) hieß Bad Wurzach, amtierender Süddeutscher Meister und Titelverteidiger. Eine sehr disziplinierte und engagierte Mannschaftsleistung der TSF Welzheim brachte den Favoriten an den Rand einer Niederlage, doch das Quäntchen Glück in den entscheidenden Bällen war bei den Wurzachern. Mit 24:26 und 22:25 musste man denkbar knapp die Hoffnungen auf ein Weiterkommen begraben. Schade auch deshalb, weil im Verlauf des Turniers sich zwei weitere Spieler leicht verletzt hatten und gehandicapt weiterspielen mussten. Im Spiel um Platz drei wurde noch einer der beiden Mittelblocker ernsthaft am Finger verletzt, was die TSF zur Aufgabe zwang.
Am Ende eines unglücklichen Turniertages steht ein guter vierter Platz in Württemberg, der unter diesen Umständen ein großer Erfolg ist. Letztlich bleibt zu hoffen, dass die Verletzungen und Blessuren schnell ausheilen, um bald wieder mit einer schlagkräftigen Truppe angreifen zu können.
Im Endspiel besiegte Bad Wurzach die Schmetterlinge aus Gmünd ebenfalls mit 2:0 und verteidigte somit den Titel aus dem vergangenen Jahr.
TSF Welzheim III: Kerstin Knödler, Sandra Schierle, Tanja Stohl, Frank Fischer, Björn Richtsteig, Jochen Schneider und Alexander Schaile