Die TSF Welzheim verpassen um 2 Punkte die Deutschen Meisterschaften
Die Turn- und Sportfreunde aus Welzheim trafen dieses Wochenende auf die besten Mannschaften der Landesverbände von Bayern, Sachsen, Thüringen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Württemberg, Nord- und Südbaden.
Am Samstag wurde in fünf Vierergruppen um die Qualifikation für die Finalrunde gespielt. Die Volleyballer der TSF Welzheim hatten es mit Saarbrücken, Ludwigshafen und Offenburg zu tun und mussten mindestens den zweiten Gruppenplatz erreichen. In den anderen Gruppen spielten unter anderem der Ausrichter FVC Auenwald, der amtierende Württembergische Meister aus Berkheim und der Deutsche Meister aus Vaterstetten. Das erste Match gegen die Saarbrücker begann mit einem Satzgewinn und endeten mit einem äußerst knappen Satzverlust. Nach diesem Unentschieden ging es im zweiten Spiel schon um viel. Ludwigshafen war Favorit, hatte aber den entfesselt aufspielenden Welzheimern im ersten Satz wenig entgegenzusetzen. Doch im zweiten Durchgang verloren die TSF wieder nur um 2 Punkte, so dass im letzten Spiel gegen Offenburg mindestens ein Satz her musste. Aber dabei blieb es nicht. Die Frauen und Männer aus Welzheim spielten zwei gleichwertig gute Sätze und siegten deutlich mit 2:0. Damit waren Ludwigshafen und Welzheim satzgleich, aber ersterer um einen winzigen Punkt besser, weshalb Welzheim in die Todesgruppe mit drei Gruppensiegern und einem weiteren Zweiten gehen musste.
Am Sonntagmorgen warteten dann hintereinander der amtierende Deutsche Meister Vaterstetten, der Württembergische Meister aus Berkheim, Dresden und Baden-Baden. Die ersten beiden qualifizieren sich für das Halbfinale, der Gruppendritte erreicht das Spiel um Platz Fünf, der noch zur Teilnahme an den Deutschen berechtigt. Gegen Vaterstetten konnten die TSF-Spieler bis ans Ende gut mithalten, aber ein Satzerfolg gelang nicht. Dafür in der Neuauflage des Endspiels der Württembergischen gegen Berkheim: Ein klarer 2:0-Erfolg machte Hoffnung aufs Weiterkommen, die gegen stark aufspielende Dresdner gedämpft wurden. Im letzten Zwischenrundenspiel gegen Baden-Baden ging es noch um Platz 3 in der Gruppe und damit ums Erreichen des Spiels um Platz Fünf. Es folgte wieder ein tolles Match, ein 2:0 und damit die Sicherung des dritten Gruppenplatzes. Bei einem Sieg der Berkheimer gegen Dresden wäre sogar noch das Halbfinale drin gewesen, aber es kam zum alles entscheidenden Qualifikationsspiel um Platz Fünf gegen Esting aus Bayern. Nach einem schwachem ersten Satz gewannen die Welzheimer Mixed-Volleyballer den zweiten souverän und erzwangen den Tie-Break, der an Spannung kaum zu überbieten war. Bei 13:13 behielten die erfahrenen Estinger die Nerven und profitierten von zwei Fehlern der Welzheimer, die damit hauchdünn an der ersten Teilnahme bei den Deutschen Meisterschaften vorbeigeschrammt sind. Trotzdem war es für die TSF Welzheim der größte Erfolg der Vereinsgeschichte, die bei ihrer ersten Teilnahme Sechster in Süddeutschland wurden und damit 14 Top-Mannschaften der anderen Verbände hinter sich ließen.
Für die TSF Welzheim 3 spielten: Kathrin Schneider, Kerstin Knödler, Sabine Welk, Achim Schnek, Jochen Schneider, Frank Fischer, Holger Assfalg und Alexander Schaile
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